Free Findeisen ‒ Freiheit für Johanna

Mahnwache

Johanna Findeisen aus dem Bodenseekreis sitzt seit dem 22. Mai 2023 in Untersuchungshaft. Ihr werden im sogenannten "Reichsbürgerprozess" Hochverrat und die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Umfeld von Heinrich XIII. Prinz Reuß zur Last gelegt. Doch nach über 20 Monaten Prozessdauer ist das Verfahren noch nicht einmal in die Nähe eines Beweises für die Anschuldigungen gegen Johanna gelangt.

Die Mutter dreier Kinder engagierte sich in der „Corona-Impf-und-Maßnahmen-kritischen-Bewegung“, ist Friedensaktivistin und kandidierte für den Bundestag in der Partei „die Basis“. Sie arbeitete als Fallsachbearbeiterin verschiedener Amtsgerichte im Bereich Inklusion und Flüchtlingshilfe. Johanna Findeisen ist mit einem Schwarzafrikaner verlobt.

Im größten Prozess Nachkriegs-Deutschlands gegen die ‒ wie man sie auch nennt ‒ „Rollator-Gang“, den nicht nur die legendäre Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen sinngemäß als „bizarr“ bezeichnete, werden in der JVA-Frankfurt Methoden angewandt, die der Rechtsgelehrte Prof. Dr. Martin Schwab als „Folter“ bezeichnet. Schwab ist im Verteidigerteam von Findeisen und somit im engen Kontakt mit der Angeklagten.

Einen Überblick über das Fallgeschehen gibt die Journalistin Stef Manzini im Interview mit Philipp Huemer bei AUF1. Eine umfangreiche Dokumentation findet sich auf stattzeitung.org, die den Fall von Anfang an begleitet.




Rückblick


Mahnwache am 6. März 2026

Hier ist eine kurze Impression von der Mahnwache:


Zeitzeuge M hat die Mahnwache mit den Reden und der Versammlung aufgezeichnet:



Mahnwache am 6. Februar 2026

Die Reden dieser Versammlung wurden von Zeitzeuge M aufgezeichnet. Leider gibt es kein Bild, auf welchem die Versammlung mit den 80 bis 100 Teilnehmern zu sehen ist.